Was ist Gestalttherapie? 

Gestalttherapie ist eines der am häufigsten angewendeten psychotherapeutischen Verfahren. Gestalttherapie schaut nicht auf das, was fehlt, sondern auf das, was da ist.  So, wie du bist, darfst du sein, und das, was ist, darf ebenfalls sein.“

Sonnenuntergang am Meer

Die Grundlagen der Gestalttherapie wurden Anfang des 20. Jahrhunderts von den Psychoanalytikern Fritz und Lore Perls sowie dem Soziologen Paul Goodman entwickelt.
Eine Gestalt ist ein Gefühl, ein Erleben, ein Thema eines Menschen, das in der therapeutischen Arbeit in den Vordergrund tritt. Tragende Elemente der Gestalttherapie sind Kontakt, die Wahrnehmung im Hier und Jetzt, sowie Gewahrsein (Achtsamkeit). Die Gestalttherapie ist eine humanistische Therapieform, das heißt, sie geht davon aus, dass Körper, Geist und Seele miteinander verbunden sind.

Ich arbeite ressourcen- und lösungsorientiert, unterstütze, fördere und begleite Sie in Ihrer Eigenwahrnehmung und -verantwortung.
Gemeinsam finden wir heraus, welche alten, früher vielleicht durchaus hilfreichen Verhaltensweisen und Überzeugungen Sie heute behindern und wie Sie sie verändern können. 

Gestalttherapie ist eines der am häufigsten angewendeten psychotherapeutischen Verfahren. Die Grundlage ist der Kontakt zwischen Therapeut und Klient. Was Sie als Klient jetzt gerade fühlen oder erleben, ist relevant. Daran arbeiten ich mit Ihnen dann gemeinsam. 

Gestalttherapie schaut nicht auf das, was fehlt, sondern auf das, was da ist.  So, wie du bist, darfst du sein, und das, was ist, darf ebenfalls sein.“ Diese wertschätzende und würdigende Haltung gestalttherapeutischer Arbeit ermöglicht es Ihnen, sich mit all ihren Facetten anzunehmen – auch mit den ungeliebten und oftmals verdrängten Anteilen. Allein dies kann bereits heilsam sein.


"Veränderung geschieht, wenn jemand wird, was er ist, nicht wenn 

er versucht zu werden, das er nicht ist.

(Arnold R. Beisser)

Was ist Gestalttherapie? 

Gestalttherapie ist ein eingeständiges, lebendiges psychotherapeutisches Verfahren, das zu den humanistischen Therapieformen gehört, entwickelt in den 40er Jahren von Fritz Pearls gemeinsam mit Laura Pearls und Paul Goodmann. Sie geht davon aus, dass bei den meisten Menschen alles, was für ein erfülltes Leben wichtig ist, vorhanden ist, aber manchmal verdeckt sein kann. 

In der Gestalttherapie wird der Mensch nie isoliert betrachtet, sondern immer im Bezug zu unserer Umwelt, zu der wir in ständigem Kontakt stehen. In diesem Kontakt entstehen immer wieder Spannungen, die wir durch Integration oder Ablehnung neuer Ideen, Anforderungen oder Einflüsse auszugleichen versuchen. Sind die Anforderungen oder Einflüsse zu gefährlich, übermächtig oder dauerhaft frustrierend, schützen wir uns durch bestimmte Verhaltensmuster davor, ohne dabei die innere Spannung abzubauen. Oft ist es dieses Verhalten, das einmal so überlebenswichtig für uns war, das wir jetzt nicht mehr an uns mögen und loswerden wollen. 
Die Gestalttherapie bildet die Basis meiner psychotherapeutischen Arbeit. Als Gestalttherapeutin denke ich weniger in den Kategorien «krank – gesund», sondern bin vielmehr an Vorstellungen von persönlichem Wachstum orientiert. Therapie bedeutet gemeinsames Suchen, lebendiges Lernen und Wachstum. Ich bin überzeugt davon, dass alle Menschen ein enormes Potenzial besitzen, das zum großen Teil ungenutzt bleibt. Es geht darum zu entdecken, dass oft viel mehr möglich ist, als wir glauben.

In der Gestalttherapie wird nicht nur miteinander geredet, sondern auch ausprobiert und experimentiert – mit Verhaltensweisen, körperlichen Haltungen, Gedanken und Gefühlen, und zwar sowohl mit den altbekannten als auch mit möglichen neuen. Wir beziehen alle Bereiche menschlicher Erfahrung gleichermaßen ein und erforschen sie – den körperlichen, den emotionalen, den intellektuellen und den zwischenmenschlichen Bereich. Letztendlich geht es in der Gestalttherapie darum, dass der Mensch ganz bleibt oder wieder wird, indem er unabgeschlossene Dinge (offene Gestalten) abschließt. Das alles findet auf lebensnahe und realistische Art statt und bezieht sich primär auf das aktuelle Leben.

Gestalttherapie führt zu größerer Klarheit über sich selbst und die eigenen Bedürfnisse. Sie lernen sich und Ihre „innere Welt“ besser kennen und (intensiver) wahrzunehmen, was Sie brauchen und wollen. Diese Klarheit macht Veränderung möglich. Wer weiß, was er braucht, kann und wird dafür sorgen, dass sein Bedürfnis befriedigt wird.

Als Gestalttherapeutin trete ich Ihnen nicht als überlegene, distanzierte Expertin gegenüber. Ich begegne Ihnen als persönlich erkennbarer, verständnisvoller Mensch. Ich begleite und unterstütze Sie mit Interesse und Engagement auf Ihrer Entdeckungsreise.

Wörter Hier und Jetzt geschrieben in Sand

Kurz gefasst: Gestalttherapie bedeutet

  • konkrete Veränderungen zu erleben
  • Handlungsspielräume zu erweitern
  • lernen zu erkennen, was man will und was man braucht (und was nicht)
  • Selbstvertrauen und Wertschätzung sich selbst gegenüber aufzubauen
  • menschlichen, lebendigen Kontakt zu erleben
  • genaues Hinsehen, Hinhören und Hinspüren im Hier und Jetzt
  • sich selbst als Ganzes – als Einheit von Körper, Intellekt und Emotionen – zu erfahren




steile Holztreppe Sicht nach unten auf den Strand

Wie Gestalttherapie Ihnen helfen kann

Sie befinden sich möglicherweise in einer Lebensphase, in der Sie sich mit Ihren Problemen allein gelassen fühlen. Sie haben den Eindruck, nicht weiterzukommen, sondern immer wieder ähnliche unbefriedigende Situationen zu erleben?

Dann kann es sinnvoll sein, sich Unterstützung von einer außenstehenden Person zu holen, die nicht in Ihr Leben involviert ist. Ein Mensch, an den Sie sich wenden können, ohne Rücksicht auf seine Bedürfnisse nehmen zu müssen; der keine Angst vor Ihrer Veränderung hat, sondern dem es ganz allein um Ihre Entwicklung und um Ihre Zufriedenheit geht. Diese Art der Unterstützung kann sowohl bei privaten und familiären als auch bei beruflichen Themen sinnvoll und hilfreich sein.

Sandformen an einem Strand

Ich kann Sie bei verschiedenen Themen unterstützen, zum Beispiel wenn …

  • Sie einen Verlust erlitten haben oder ein einschneidendes Ereignis Ihr Leben plötzlich verändert hat und Sie lernen möchten, damit zu leben
  • Sie sich immer wieder traurig, niedergeschlagen, müde oder erschöpft fühlen
  • Sie unter Depressionen leiden
  • Sie unter Ängsten oder Panikattacken leiden, die Ihre Lebensqualität einschränken
  • Sie (sexuellen) Missbrauch erlitten haben
  • Sie sich einsam fühlen – möglicherweise sogar mitten unter anderen – oder wenn Sie gerne leichter in Kontakt mit anderen Menschen kommen möchten
  • Sie den Eindruck haben, dass es eine ungelöste Geschichte aus Ihrer Vergangenheit gibt, die Sie abschließen möchten
  • Sie sich selbst und Ihre «Muster» besser kennenlernen und durchschauen möchten
  • Sie die Frage beschäftigt, ob eine entscheidende Lebensveränderung ansteht
  • Sie Ihre Partnerschaft oder das Verhältnis zu Ihren Kindern verbessern möchten
  • Sie Schwierigkeiten am Arbeitsplatz haben
Wie Gestalttherapie Ihnen helfen kann. Gestalttherapie Recklinghausen

Veränderungen finden von allein statt. Wenn wir tiefer in das eindringen, was wir sind, wenn wir akzeptieren, was da ist, kommen die Veränderungen von allein. Das ist das Paradoxon der Veränderung.“

Fritz Perls